Berlin (ots) - Das ist schon wieder eine schlechte Nachricht für die deutsche Autoindustrie. Die EU macht Ernst im Handelskonflikt mit China und will in Kürze üppige Strafzölle auf Elektroautos aus der
Das ist schon wieder eine schlechte Nachricht für die deutsche Autoindustrie. Die EU macht Ernst im Handelskonflikt mit China und will in Kürze üppige Strafzölle auf Elektroautos aus der Volksrepublik erheben. In der Theorie sollen die Zölle die europäischen Autobauer vor unfairer Konkurrenz schützen. In der Praxis könnten sie ihnen massiv schaden, vor allem den Unternehmen in Deutschland.
Zweitens gehört zu den absurden Folgen, dass die Zölle auch Fahrzeuge deutscher Hersteller, die sie im Reich der Mitte für den europäischen Markt produzieren, hierzulande verteuern - ein Rückschlag für den Klimaschutz. Diesem Wettbewerb muss sich die deutsche Industrie stellen. Ihr zentrales Problem liegt - neben eigenen Versäumnissen bei der Produktpalette - in Standortnachteilen: teure Energie, zu viel Bürokratie, schlechte Infrastruktur, hohe Arbeitskosten, lahmender Ausbau von Ladesäulen und ein fehlendes Förderkonzept für E-Autos.
Weiß die EU-Kommission eigentlich, was auf dem Spiel steht? Es geht um die Zukunft der wichtigsten Industrie Deutschlands. Die Branche hat noch immer das Potenzial, die weltweite Konkurrenz abzuhängen, aber sie steht durch den Umstieg auf die E-Mobilität unter enormem Druck. Die Ignoranz, mit der Brüssel den Unternehmen fortwährend Knüppel zwischen die Räder wirft, ist deshalb gefährlich.
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